Unternehmenshistorie

2022
90 Jahre jung!
Im Jahr 2022 feiert das Unternehmen sein 90-jähriges Bestehen.

2012 – 2021
Unter den Top 4!
In diesen Jahren wurden mehrere Ausschreibungen gewonnen und weitere Städte mit hochwertigen Stadtmöbeln ausgestattet, wie z. B. Schweinfurt, Gütersloh, Offenburg. Aber auch der Flughafen Leipzig-Halle ergänzte das stetig wachsende Portfolio.

Mit dem Gewinn der europaweiten Ausschreibungen über die exklusiven Werberechte hinterleuchteter rotierender City-Light-Säulen in der Landeshauptstadt München im Jahr 2014 sowie der Landeshauptstadt Düsseldorf im Jahr 2017 wurde ein weiterer Meilenstein gelegt und allein für den Aufbau hochwertiger Premium-Werbeträger in diesen beiden Städten rund 7 Mio. Euro investiert.

Heute zählt das traditionsreiche und nach wie vor inhabergeführte Familienunternehmen bundesweit zu den vier größten Anbietern von Out-of-Home-Medien und vermarktet 26.900 Werbeanlagen (Stand: 16.9.2021) in allen Regionen Deutschlands. Neben den klassischen Außenwerbeflächen, von Litfaßsäulen, Billboards, City-Light-Poster, City-Light-Säulen bis hin zu Transportmedien, ist das Unternehmen in Fragen der Stadtmöblierung ein kompetenter Partner für Städte und Kommunen sowie die werbetreibende Wirtschaft.

2011
9.000 m² Neubau
Nach Abschluss einer 2-jährigen Bauphase konnte die SCHWARZ-Außenwerbung GmbH zum 14. März 2011 die neue Firmenzentrale mit Verwaltungsgebäude, Medienpark und Logistikzentrum auf dem rund 9.000 m² großen Areal in der Konstanzer Max-Stromeyer-Str. 150, dem heutigen Firmensitz, beziehen und hat hierfür rund 12 Mio. Euro in die Zukunft sowie die weitere Entwicklung des Unternehmens investiert.

2009
20.000-mal 18/1
Zum 1. Mai 2009 konnte das Unternehmen den kompletten Werbeträgerbestand des Bündener Traditionsunternehmens ‚Außenwerbung Plakatanschlag Th. Kuhlmann‘ erwerben. Durch die Übernahme erhöhte sich das bundesweite Angebot auf nun insgesamt 20.200 18/1-Großflächenwerbetafeln.

2008
Weiteres Wachstum
Die SCHWARZ-Außenwerbung GmbH konnte zum 1. Mai 2008 den kompletten Werbeträgerbestand des bereits 1906 gegründeten Göttinger Traditionsunternehmens Hubert & Co. mit über 600 Werbeanlagen übernehmen und wird somit auch kommunale Vertragspartnerin der fünftgrößten Stadt Niedersachsens. Gleichzeitig wurde die siebte Regionalniederlassung in Göttingen eingeweiht.

Weitere Büros wurden in Dielheim (Heidelberg) und Rottweil (Dornhan) installiert.

Aufgrund der guten Entwicklung des Unternehmens wurde im gleichen Jahr das Stammkapital der Gesellschaft von 1,32 Mio. Euro auf 4 Mio. Euro erhöht.

2005
Niederlassungen in Offenbach und Pulheim
2005 wird in Offenbach am Main eine neue Niederlassung eröffnet, zeitgleich in Pulheim bei Köln ein neues Büro.

2004
Berlin! Expansion, die vierte
2004 übernimmt die SCHWARZ-Außenwerbung GmbH die 1985 in Berlin gegründete Manfred Kretschmar Außenwerbung mit 940 Werbeflächen in den Metropolregionen in Nordrhein-Westfalen und Berlin.

2001
Expansion, die dritte
2001 konnten die Außenwerbung Friedhelm Scherf sowie die Optimal Außenwerbung GmbH mit insgesamt 650 neuen Werbeflächen übernommen werden.

1999
Weitere Niederlassungen
1999 wurde in Saarbrücken eine Niederlassung eröffnet, im Jahr 2000 eine weitere in Hamburg.

1998
Expansion, die zweite
1998 konnten die Unternehmen Mediaimpulse Kurt Buntrock GmbH, schwarz & neu GmbH, awg Außenwerbung GmbH, Nordwerbung Plakatservice und die Werbestelle GmbH & Co.KG übernommen werden.

Aufgrund der Expansion und des damit verbundenen Kapitalbedarfs bei Kreditinstituten verlangten die Banken eine Privatbürgschaft der Gesellschafter, da ‚Werbeflächen‘, in die investiert wurde, anders als Grundstücke und Immobilien, als Kreditsicherheit nicht ausreichten.

Um das Risiko für den Mitgesellschafter Eberhard Schwarz im Rahmen einer von den Banken geforderten Privatbürgschaft zu minimieren, nahm Christoph Schwarz 1998 ein Privatdarlehen auf und übernahm 98,4 % der Firmenanteile. Gleichzeitig wurde das Stammkapital der Gesellschaft von 100.000,00 DM auf 2.600.000,00 DM erhöht.

1994
Logistikzentrum Delitzsch
1994 wurde in Delitzsch (bei Leipzig) ein 2.000 m² großes Grundstück erworben und ein Verwaltungsgebäude mit Logistikzentrum für die neuen Bundesländer errichtet, das 1996 in Betrieb genommen wurde.

1993
Christoph Schwarz wird geschäftsführender Gesellschafter
1993 wird Christoph Schwarz, im Alter von 26 Jahren, zum geschäftsführenden Gesellschafter berufen.

1991
Erste Niederlassung
Nachdem die ersten Werbeflächen in den neuen Bundesländern errichtet wurden, wird im Jahr 1991 die erste Niederlassung Pretzsch (bei Wittenberg) eröffnet. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Unternehmen mit lediglich 1.000 Werbeflächen sowie fünf Verwaltungsangestellten im Büro Konstanz vertreten.

1989
Christoph Schwarz tritt ins Unternehmen ein
1989, im Jahr des Mauerfalls, trat Christoph Schwarz nach erfolgreicher Ausbildung in die SCHWARZ-Außenwerbung GmbH ein und hatte sodann auch gleich eine maßgebliche Herausforderung und einmalige Chance: fünf neue Bundesländer, frei von Außenwerbung, jedoch geprägt von einer starken Nachfrage der westlichen Markenartikelindustrie nach Werbemöglichkeiten in der ehemaligen DDR. Der Beginn einer rasanten Expansion des bis dahin regional, ländlich geprägten Verbreitungsgebietes im südlichen Baden-Württemberg.

1985
Neue Mitarbeiter
Nachdem Verbreitungsgebiet und Werbeflächenbestand weiter gewachsen waren, musste der Personalbestand von damals drei Büromitarbeitern im Jahr 1985 erhöht und größere Büroflächen für weitere Expansionen geschaffen werden. Es erfolgte der Umzug im Jahr 1986 in die Konstanzer Gottlieb-Daimler-Str. 6 mit sodann vier Büromitarbeitern.

Parallel begann Christoph Schwarz, der Sohn von Eberhard Schwarz, 1985 seine Ausbildung zum Werbekaufmann bei der befreundeten Schiffmann-Außenwerbung GmbH in Freiburg i. Br. und absolvierte anschließend mehrere Volontariate, u. a. bei der MOPLAK, Düsseldorf, der Werbeagentur Hohnholz & Cie, Düsseldorf, der APG Allg. Plakatgesellschaft, Schweiz, sowie der Dr. Schuster Außenwerbung, Wien, um Einblicke in die Organisationsstrukturen deutlich größerer Marktteilnehmer zu erhalten sowie das ‚Plakatgeschäft‘ von Grund auf, außerhalb des Familienunternehmens zu erlernen.

Das Verbreitungsgebiet des Unternehmens erstreckte sich bis ins Jahr 1988 von Lörrach bis Lindau und umfasste 800 Werbeflächen.

1978
Expansion, die erste
Neben dem Plakatgeschäft in Konstanz konnte das Kerngebiet durch Übernahmen gleichgelagerter kleinerer Plakat- und Reklameinstitute, wie z. B. Hugle und Meurer in Radolfzell, Erwin Heiß in Singen, Max Baier in Friedrichshafen, das Fremdenverkehrsamt in Lindau, Firma Dietsche im Kreis Waldshut sowie die Firma Debes im Kreis Lörrach, sukzessive erweitert werden. 1978 wurde das Plakat- und Reklameinstitut C. A. Schwarz KG von Eberhard Schwarz in eine GmbH umgewandelt und firmierte fortan unter dem heutigen Namen SCHWARZ-Außenwerbung GmbH.

1960 – 1985
Mit dem Verkaufserlös aus dem Verlagsgeschäft in Höhe von DM 40.000,00 wurde ein Mehrfamilienhaus in der Konstanzer Hardstr. 17 errichtet und die Kellerrräume des Wohnhauses als Büro- / und Plakatlager eingerichtet. Aufgrund der positiven Entwicklung konnte man nach einigen Jahren vom Keller in eine 3-Zimmer-Wohnung innerhalb des Wohnhauses umziehen. Diese 3-Zimmer-Wohnung wurde fortan noch bis ins Jahr 1985 als Bürofläche genutzt sowie die Garagen des Wohnhauses als Plakatlager.

1960
Eberhard Schwarz
Aufgrund der Aufspaltung ‚Druckerei‘ – ‚Plakatgeschäft‘ sowie des gestiegenen Platzbedarfs erfolgte die Anmietung eines Wohnhauses in der Eichhornstr. 24, das komplett umgebaut und am 1. Juli 1960 bezogen werden konnte.

Aufgrund einer unerwartet schweren Krankheit von Reinhold Walter Schwarz im Jahre 1959, musste sein damals 22-jähriger Sohn Eberhard seine Volontärszeit bei der Werbeagentur Gabler in München abbrechen und zurück ins elterliche Geschäft nach Konstanz kommen, um dort auszuhelfen. Reinhold Walter Schwarz verstarb noch im Jahr 1960 und Eberhard Schwarz musste von heute auf morgen die Leitung der Firma übernehmen.

Der Prokurist Dr. Neinhaus, seinerzeit führende Hand des Verlagsbereiches, verlangte nach dem Tod von Reinhold Walter Schwarz die Übernahme des Verlagsgeschäftes, sodass dieser Geschäftsbereich an Dr. Neinhaus verkauft werden musste. Das Plakat- und Reklameinstitut musste daraufhin aus der Eichhornstr. 24 ausziehen und konnte neue Büroräume in der Eichhornstr. 12 in Konstanz anmieten. Das Unternehmen wurde zu dieser Zeit mit zwei Büromitarbeitern geführt.

1932
C.A. Schwarz Plakat- und Reklameinstitut KG
Es erfolgte die Abspaltung bzw. Trennung zwischen ‚Druckerei‘ und ‚Plakatwerbung‘. Arthur Schwarz führte die Druckerei weiter und Reinhold Walter Schwarz übernahm das Plakatgeschäft und firmierte fortan unter ‚C. A. Schwarz Plakat- und Reklameinstitut KG‘. Neben dem Plakatgeschäft wurden noch einige Verlage, wie z. B. Die Landpost GmbH oder der Seehasen-Verlag, betrieben. Letzterer publizierte viele Jahre unter anderem die seinerzeit renommierten ‚Bodensee-Hefte‘. Die Büros waren in der Konstanzer Innenstadt, Rosgartenstr. 1 und 18, angesiedelt.

1932
In Konstanz fängt alles an.
Der Ursprung der Firmengruppe reicht bis ins Jahr 1932 zurück und ist eng mit der Stadt Konstanz verbunden, in der das traditionsreiche Familienunternehmen noch heute seinen Firmensitz hat.

Angefangen hatte alles mit dem Konkurs der Firma Schatz im Jahr 1932, die einen Konzessionsvertrag über die Werberechte mit der Stadt Konstanz geschlossen hatte. Bei der Suche nach einem neuen Vertragspartner für die Neuvergabe wurde man bei der zu diesem Zeitpunkt bereits in Konstanz alteingesessenen Druckerei C. A. Schwarz KG, geführt von den Brüdern Arthur Schwarz und Reinhold Walter Schwarz, fündig, die im Jahr 1932 den Zuschlag für die ‚Plakatierungsrechte‘ im Stadtgebiet von Konstanz erhielten.