ma 2010 Plakat

Im Jahr 2007 erschien mit der ma 2007 Plakat erstmals eine Mediaanalyse für Plakat, deren Daten für die Wegemessung elektronisch erfasst und über ein eigens entwickeltes mathematisches Modell mit den exakten Geokoordinaten der Werbeträger in Beziehung gesetzt wurden. Individuelle Wahrnehmungsparameter jeder einzelnen Plakatstelle flossen ebenfalls in die Berechnung ein, an deren Ende der Ausweis des “Plakatsehers pro Stelle” (PpS) als Werbemittelkontaktchance steht. Die ma Plakat hat sich damit auf derselben professionellen Ebene wie Studien der anderen klassischen Medien etabliert.

Anfang 2010 hat die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) mit der ma 2010 Plakat das optimierte Nachfolgemodell veröffentlicht. Gegenüber der ma 2007 Plakat wurde der Datenpool mit 13.000 neuen Fällen (Interviews) auf eine Gesamtzahl von 42.600 Interviews aufgestockt. Das Routingverfahren für die Wegemessung wurde weiter verbessert.

Mit der Media-Analyse Plakat (MA-Plakat) werden für die Plakatstellenarten Großfläche, City-Light-Poster und Ganzsäule plakatspezifische Leistungswerte ausgewiesen. Als Basis dienen ca. 46.000 Interviews mit Personen, die zu ihren Wegen “außer Haus gestern” befragt wurden.

In 3 Erhebungswellen werden mittels Face-to-face-Fragebögen die Daten erhoben. Dabei werden Reichweiten in % und Kontakte in Mio. für Vollbelegungen und ausgewählte Standartbelegungen ermittelt, sowie eine Generalübersicht der Bevölkerung auf Basis der Personen erstellt. Ziel ist die Darstellung von zielgruppenspezifischen Schwerpunkten (Affinität) und Reichweiten sowie der intramediale Vergleich der Werbeträgerarten.

Die Erhebung in Feldversuchen erfolgt derzeit nicht mehr allein mittels Befragung, sondern wird durch eine zusätzliche elektronische Weiterentwicklung verbessert – die eMA-Plakat. Repräsentativ ausgewählte Probanden werden hierzu sieben Tage lang mit GPS-Messgeräten ausgestattet, die allen zurückgelegten Wege aufzeichnen. So soll herausgefunden werden, wie sich Personen im Alltag verhalten und welche Wege sie gehen – kein Meter wird vergessen. Die gemessenen Wege werden dann mit den Standortpositionen der Werbeträger verglichen, wodurch Anzahl, Verteilung und Qualität der Werbeträgerkontakte ermittelt werden können.

Die eMA-Plakat ist das erste Mediaplanungstool, das die Mobilität der Bevölkerung zur methodischen Grundlage macht. So können Reichweiten von Plakatkampagnen valide berechnet werden. Für Werbungtreibende und Agenturen ist dies ein Quantensprung in der Planung von Plakatkampagnen.

Zusätzlich werden Telefoninterviews (CATI) zur flächendeckenden Erfassung durchgeführt sowie Daten aus dem Frequenzatlas hinzugezogen. Es werden damit Rückschlüsse auf die Attraktivität eines Standortes gezogen, wobei alle Werbeträgerarten auch differenziert betrachtet werden können. Als Ergebnis werden die Daten der Probanden auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet und somit die Kontaktchancen der jeweiligen Zielgruppen ermittelt.

Durch die neue Erhebungsmethodik sind die Daten so exakt wie nie zuvor. Eine Broschüre über die Basisinformationen der ma 2010 Plakat können Sie hier downloaden.

Die MA-Plakat wird von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. Frankfurt durchgeführt und wurde am 20. Oktober 2004 erstmals veröffentlicht. Die eMA-Plakat löst die Plakat-Media-Analyse des Fachverbandes Außenwerbung e.V. am Markt ab.

Am 05. Juni 2008 gewann die “ma 2007 Plakat” der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma) den Preis der Deutschen Marktforschung 2008. Die Verleihung erfolgte im Rahmen der Gala des 43. Kongresses der Deutschen Marktforschung.

Anfang 2010 wurde ebenfalls durch die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) mit der ma 2010 Plakat das optimierte Nachfolgemodell veröffentlicht.

Key Facts

Die SCHWARZ-Außenwerbung GmbH ist in Deutschland mit 23.300 Werbeflächen präsent und Vertragspartnerin von 384 Städten und Gemeinden. Die SCHWARZ-AW erwirtschaftete in 2009 einen Bruttoumsatz in Höhe von 28 Mio€ und gehört zu den führenden Anbietern von Plakatwerbung. Es bestehen 6 Regionalniederlassungen um den Vertragspartnern vor Ort einen optimalen Service bieten zu können.