SCHWARZ-Außenwerbung
Außenwerbelexikon von A-Z
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Dauerbelegung:
Langer Belegungszeitraum, häufig über einem Jahr, für Großflächen und Ganzstellen.   
Dauerwerbung:
Werbung, die nicht im Dekadenplan der Plakatwerbung wechselnd belegt wird, sondern über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt und deshalb oft auch fest installiert ist.   
Dekade:
Belegungsdauer für die meisten Plakate. Das Kalenderjahr umfaßt insgesamt 34 Dekaden. Eine Dekade besteht abwechselnd aus 10 oder 11 Tagen. Am Anfang und Ende eines Jahres kann eine Dekade auch 14 Tage umfassen, wobei dann nur 11 Tage berechnet werden. Die genauen Termine sind dem jährlich erstellten Dekadenplan zu entnehmen.   
Dekadenbelegung:
Der Aushang erfolgt nach dem sogenannten Dekadenplan, der die möglichen Belegungszeiträume angibt. Das Jahr ist in 34 Dekaden unterteilt. Siehe auch: Dekade   
Dekadenplan:
Dieser wird jährlich einheitlich für alle 34 Dekaden festgelegt.   
Dekadentektur:
Kennzeichnung, die den Zeitpunkt der Anbringung ausweist. Meist in Form eines Aufklebers in der linken unteren Ecke angebracht.   
Demografische Merkmale:
Personenbeschreibende Merkmale, die zur Bildung repräsentativer Stichproben mit Hilfe des Quoten-Verfahrens dienen. Für die Mediaselektion liefern sie wichtige Aufgliederungsmerkmale, z. Bsp. über Alter, Bildung, Einkommen, Geschlecht, Ortsgröße etc..   
Digitaldruck:
Innovatives Druckverfahren für Plakate, bei dem die Daten aus dem Computer ohne Herstellung eines Filmes und einer Druckplatte verarbeitet werden. Das Plakatmotiv wird auf Datenträger gespeichert und an die Druckerei geschickt oder direkt per ISDN übermittelt. Aus ökologischer Sicht ist der Digitaldruck den hergebrachten Formen des Sieb- und Offsetdrucks überlegen, da das Material für die Herstellung von Lithos, Druckplatten und Sieben sowie der Einsatz von Lösungs-, Entwicklungs- und Reinigungsmitteln entfällt. Zudem eignet sich der Digitaldruck für die kostengünstige Herstellung von Kleinstauflagen bis 200 Stück.   
Digitale Außenwerbemedien/Elektronische Medien:
Innovative Werbeträger, die Werbebotschaften als Bewegtbild über Bildschirme vermitteln, z. Bsp. Infoscreens.   
Dots per Inch/DPI:
Druckauflösung des Plakates.   
Druckfarben:
Für die Außenwerbung sind folgende Eigenschaften wichtig: Hohe Lichtechtheitswerte zum Schutz vor vorzeitiger Ausbleichung; Alkaliechtheit, da die verwendeten Klebstoffe alkalische Bestandteile enthalten können; Wasserfestigkeit hinsichtlich der Wetterbeständigkeit des Anschlages; Elastizität zum Schutz vor Bruch beim Falzen; Hohe Bündigkeit beim Siebdruckverfahren um nicht abzumehlen; Leuchtfarben dürfen wegen der Irritation der Verkehrsteilnehmer nicht verwendet werden; Metallschmuckfarben (Gold- und Silberbronzierungen) können oxidieren. Papier mit einem speziell für die Außenwerbung versehenen Oberflächenanstrich eignet sich am besten.   
Druckverfahren:
Großformatige Plakate werden in der Regel im Offset-Druck, Digitaldruck oder im Siebdruck-Verfahren produziert. Sehr geringe Auflagen oder Einzelstücke werden im Digitaldruck produziert. Plakate, die größer als 2/1-Bogen sind, werden in mehreren Teilen gedruckt und bei der Klebung bzw. Plakatierung zusammengesetzt. Für hinterleuchtete Plakate, beispielsweise City-Light-Poster, gelten andere Bedingungen.   
Druckvorlagen:
Als Druckvorlagen können Aufsichtsvorlagen im Format DIN A4 bis DIN A3 oder Durchsichtsvorlagen ab 6 x 6 cm verwendet werden. Heute benutzt man jedoch häufiger digitale Druckvorlagen.