SCHWARZ-Außenwerbung
Außenwerbelexikon von A-Z
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Raster:
Breitenmaß für Plakate von Großflächen. Diese werden für gewöhnlich in einer Rasterweite von ca. 11 Linien je cm gedruckt. Feinere Raster können zu einer Verringerung des Kontrastumfangs und damit zu einer Beeinträchtigung der plakativen Wirkung führen.   
Recall:
Mediabegriff, der die Erinnerung an eine Werbebotschaft misst. Beim G-Wert wird der Recall eines Plakates an einem einzelnen Plakatstandort gemessen und gibt Auskunft über dessen Qualität. Bei Projekten der Werbewirkungsforschung wird der Recall ganzer Plakatkampagnen erfasst. Der Recall kann in diesem Fall angeben, wie gut eine Plakatkampagne gewirkt hat und wie gut sie gestaltet war. (Plakatgestaltung)   
Recognition:
Wichtig für die Bewertung von Standorten oder Plakatmotiven sind Recognition- oder Erinnerungswerte. Allgemeine Erinnerungstests - im Rahmen einer gestützten Befragung durch die Vorlage des Originals oder einer ungestützten Befragung ohne Erinnerungshilfe (Recall) - geben darüber Auskunft.   
Reichweite:
Der Anteil einer Zielgruppe, der mit einem Werbemedium oder mit einer Werbebotschaft erreicht wird. Plakatreichweiten werden in der Plakat-Media-Analyse (PMA) ausgewiesen.   
Relaunch:
Überarbeitung eines Produkts, Unternehmens- oder Werbeauftritts.   
Riesenposter:
siehe Blow-Up   
Rückseitendruck:
Maßnahme zur Verbesserung der Opazität (Lichtdurchlässigkeit). Dieser sollte nur erfolgen, wenn das Plakatmotiv ihn erfordert. Bei ganzflächig bedruckten Plakaten ist er nicht nötig. Um die Verklebung nicht zu erschweren, darf das Raster des Rückseitendrucks nicht mehr als 50 Prozent Flächendeckung haben. Die groben Rasterpunkte sollten frei stehen und sich nicht berühren. Zudem darf der Rückseitendruck nicht bis an den Rand gehen. Um eine einwandfreie Verklebung zu erreichen, muss rundherum ein Streifen in der Breite der Überlappung (ca. 1,5 cm) frei bleiben. Bei den so genanten Backlights hingegen (City-Light-Poster und City-Light-Boards) empfiehlt sich der Rückseitendruck immer.   
Rumpfflächenwerbung:
Werbung auf dem unteren Teil von Bussen, Straßen- sowie S- und U-Bahnen. Dort werden vor allem Produktnamen und Slogans präsentiert. Als Rumpffläche bezeichnet man die seitlichen Außenflächen unter den Fenstern und die Heckflächen.   
Rundumgestaltung:
Gestaltung einer Ganzsäule mit einem Werbemittel. Besonders geeignet sind Motive, die eine ähnliche räumliche Ausdehnung aufweisen (z. Bsp. Dose).