SCHWARZ-Außenwerbung
Außenwerbelexikon von A-Z
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Lackierte Plakate:
Da der Lack beim Falzen brechen kann, sind diese für die Klebung nicht geeignet. Nach dem Einweichen könnten die Plakate zudem zusammenkleben und dadurch unbrauchbar werden.   
Laufrichtung:
Da sich Papiere quer zur Laufrichtung in feuchtem Zustand stärker dehnen, müssen mehrteilige Plakate grundsätzlich auf Papierbogen mit der gleichen Laufrichtung gedruckt werden. Dies gilt auch für Überkleber.   
Laufzeit:
Die Dauer der Anbringung von Folienaufklebern in der Verkehrsmittelwerbung wird als "Laufzeit" bezeichnet. Längere Laufzeiten im Jahresrhythmus sind gerade bei der Ganzbemalung oder Ganzklebung von Bussen üblich.   
Launch:
Einführung eines neuen Produktes oder einer neuen Marke.   
LED-Wände:
Aus Leuchtdioden bestehende Bildwände, an die online Multi-Media-Informationen übertragen werden; Werbespots wechseln sich mit regionalen Informationen ab.   
Leistungswerte:
Kernleistungswerte der Plakatwerbung wie Reichweite, Opportunity to See (OTS) und Gross Rating Points (GRPs). Hiermit können auch Zielgruppenaffinitäten berechnet werden. Diese geben an, wie viel Prozent die Leistungswerte einer bestimmten Zielgruppe über oder unter den Leistungswerten der Gesamtbevölkerung liegen.   
Leitsätze für Aussenwerbung:
Regeln, die wichtige rechtliche und kaufmännische Normen umfassen. Sie sind Teil der Statuten des Fachverbandes Aussenwerbung e. V..   
Leuchtfarben:
Leuchtfarben dürfen für den Plakataushang nicht verwendet werden, da sie durch ihre Signalwirkung Verkehrsteilnehmer irritieren können.   
Leuchtvitrine:
Werbeträger der stationären Außenwerbung, der u. a. das Material Glas mit dem Medium Licht und dem Werbemitteil zur Erzielung von Aufmerksamkeitswirkung kombiniert.   
Lichtdurchlässigkeit:
Für hinterleuchtete Plakate gilt: Das Papier muss in erster Linie gleichmäßige Transparenz gewährleisten und sollte möglichst wenig Feuchtigkeit aufnehmen, da es sich sonst wellt und bald schrumpft.   
Lichtechtheit:
Druckfarben für den Plakatdruck müssen hohe Lichtechtheitswerte haben, damit sie nicht vorzeitig ausbleichen: WS (=Wollskala) 6 bis 8, mindestens jedoch WS 5.   
Lieferscheine:
Jede Plakatsendung an das Anschlagunternehmen sollte einen Lieferschein mit folgenden Angaben enthalten: Anschrift der Druckerei, Telefon- und Faxnummer; Name des Sachbearbeiters der Druckerei; Werbungtreibender und Werbeagentur; Plakatmotiv (Marke/Produkt und Sujet); Anschlagort; Anschlagtermin; Format; Stückzahl.   
Lieferung:
Die Anlieferung der Plakate sollte sieben bis zehn Tage vor Plakatierungsbeginn an die Plakatierungsunternehmen erfolgen. Diese Vorlaufzeit wird zur Verteilung an die Kleber und zur Klebevorbereitung benötigt. Die Anlieferung erfolgt i.d.R. "frei Haus".   
Litfaßsäule:
Die Litfaßsäule ist die älteste Form der Außenwerbung. Sie ist benannt nach dem Berliner Drucker E. Litfaß, der 1854 in Berlin die erste Litfaßsäule errichtete. Die Idee entstand, um der damals umsichgreifenden Wildplakatierung entgegenzuwirken. Litfaß schlug den Behörden vor, überall in der Stadt Säulen aufzustellen, an die man Plakate hängen konnte. Heute wird die Litfaßsäule entweder als Allgemeinstelle oder als Ganzstelle genutzt.