SCHWARZ-Außenwerbung
Außenwerbelexikon von A-Z
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Klebeblock:
Eine Dekade wird aus logistischen Gründen in drei Klebeblöcke unterteilt, die jeweils drei bis vier Tage versetzt beginnen und enden. Innerhalb einer Dekade beginnt die Plakatierung also an unterschiedlichen Tagen in den Klebeblöcken A, B und C. Pro Stadt gibt es nur einen Klebeblock.   
Klebeplakat:
Dieses wird im Nassklebeverfahren auf einer Plakatwand oder -säule angebracht. Die sogenannten Backlights wie City-Light-Poster oder Mega-Lights werden im Gegensatz dazu mit Hilfe einer Klemmleiste "trocken" in eine Vitrine gehängt.   
Kleberänder:
Die Überlappungen der einzelnen Bogenteile bei mehrteiligen Klebeplakaten. Diese enthalten Hinweise für den Plakateur.   
Klebereihenfolge:
System zur Anbringung von Plakaten. Je nach Größe der Vorlage werden diese in einem Stück (2/1) oder in mehreren, durchnummerierten Teilen mit leichter Überlappung (ab 4/1) angebracht.   
Klebevorlage:
Für die Klebung von 18/1-Plakaten wird mit Lieferung eine verkleinerte Abbildung des Plakates als Klebevorlage mitgeliefert. Hierauf sollte auf die Euroklebung hingewiesen werden, ebenso sollten die Trennungslinien und die Nummern der Druckbogen enthalten sein.   
Klebung:
Plakate, die nicht hinterleuchtet werden oder sich in Vitrinen befinden, werden im Naßklebeverfahren angebracht. Vor der Klebung werden die einzelnen Plakatteile gefalzt, zu ganzen Plakatsätzen zusammengetragen und in Wasser eingeweicht. Dann erfolgt die Klebung im nassen Zustand mit speziellem Leim. Papier und Farbe der Plakate müssen für Nassklebung geeignet sein.   
Kontakt:
Dieser Mediabegriff beschreibt den wirklichen Kontakt einer Person mit einem Werbeträger oder einem Werbemittel. Ein Werbeträgerkontakt entsteht, wenn eine Person an einem Plakatwerbeträger vorbeikommt und diesen beachtet. Ein Werbemittelkontakt ist vorhanden, wenn sich die Person auch an das abgebildete Plakat erinnern kann (Recall). In der Plakat-Media-Analyse (PMA) werden erinnerte Werbeträgerkontakte ausgewiesen. Der G-Wert ermittelt Werbemittelkontakte.   
Kontaktchance:
Der Begriff gibt an, daß eine Person eine Chance hat, mit einem Werbeträger in Kontakt zu kommen. Dieser Wert ist die Grundlage der Messungen in der PMA und der weiteste Kontaktbegriff.   
Kontaktdosis:
Anzahl der Kontakte, die innerhalb des Werbezeitraums bei jeder Zielperson anfallen.   
Kontakthäufigkeit:
Anzahl der Kontakte, die eine Person mit einem Werbeträger hat.   
Kontaktklassen:
Zusammenfassung einzelner Kontakthäufigkeiten zu Gruppen.   
Kontaktleistung:
Kennzahl zur Ermittlung des Wertes des Standortes eines Außenwerbemittels. Relevant sind hier insbesondere die Frequenz sowie die Beachtungschance eines Werbemittels.   
Kontaktmenge:
Anzahl der Kontakte, die innerhalb des Werbezeitraums bei jeder Zielperson anfallen.   
Kontaktverteilung:
Begriff aus der Mediaplanung; er gibt an, wie viele Personen eine bestimmte Kontakthäufigkeit mit einem Medium erzielen. Beispiel: 10 % der Personen hatten 1 bis 5 Plakatkontakte, 30 % der Personen hatten 6 bis 15 Plakatkontakte etc.   
Kontaktzone:
Relevantes Umfeld eines Außenwerbemittels, in dem Passanten Kontakt mit Sicht auf das Medium haben können.   
Konterdruck:
Bei hinterleuchteten Plakaten (Mega-Light/City-Light-Board, City-Light-Poster und City-Light-Säule) wird ein zwei- bis dreifarbiger Konterdruck des Motivs auf der Rückseite der Plakate empfohlen, um die Farben noch brillanter erscheinen zu lassen.