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Plakatseher pro Stelle (PpS) wird neue Plakatwährung

Der aus der Reichweitenstudie ma Plakat bekannte „Plakatseher pro Stelle“ (PpS) wird die neue Währung der Außenwerbung zum Ausweis der Leistung von Plakatstellen; die Angabe des PpS bezieht sich auf die Kontaktsumme eines Werbeträgers pro Tag. Die seit langem erfolgreiche Zusammenarbeit mit der GfK wird beendet, weil die Leistungsbewertung über die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) erfolgt und man daher keine dauerhafte Parallelbewertungssituation entstehen lassen möchte. Man folgt damit der Forderung vieler Kunden, unter anderem des OWM, nach einer einheitlichen, unter dem ag.ma-Dach entwickelten Leistungsbewertung für Einzelstellen.

Die intramediale Plakatwährung Plakatseher pro Stelle (PpS) ist laut Definition der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) der sichtbarkeitsgewichtete Passagenkontakt mit einer einzelnen Plakatstelle und somit als Werbemittelkontaktchance einzustufen. Diese „Sichtbarkeits-Gewichtung“ erfolgt bei der Berechnung der Kontaktwerte durch die Berücksichtigung qualifizierter Stellenstandort-Parameter. Wie bisher erfolgen die Erhebungen der Parameter und die Überprüfung der Standorte für jede Plakatstelle duch eine unabhängige Institution vor Ort.

Der PpS tritt an die Stelle des G-Werts, der seit 1993 als Parameter für die Medialeistung einer einzelnen Plakatstelle herangezogen wird. In dieser Eigenschaft bildet er die Grundlage der Preisfindung in der Plakatwerbung, indem die einzelnen Plakatstellen den ihrer jeweiligen Leistung entsprechenden Preiskategorie zugeordnet werden. Bis zur offiziellen Umstellung der Preislisten auf den PpS, die zum Tarifjahr 2012 erfolgen soll, hat das G-Wert-basierte Preissystem weiterhin Bestand.

Neben der Einführung des PpS als Kontaktwährung gibt es auch Vorschläge, weitere zeitgemäße umfeldbeschreibende Faktoren in die Preisgestaltung ab dem Tarifjahr 2012 einfließen zu lassen. Dabei kann es sich beispielsweise um die Anzahl weiterer Werbeträger im Umkreis von 100 Metern um die betreffende Plakatstelle oder das Verhältnis zwischen Anzahl der Werbeträger und der Zahl der Einwohner am Ort handeln. Weitere qualifizierende Parameter können soziodemografische und sozioökonomische oder spezielle Consumer-Daten aus Markt-Media-Studien (z.B. VA, TdW usw.) sein.

Diese zeitgemäße Differenzierung wird in der Vergangenheit gelernte Kategorisierung nach Städtegrößenklassen ersetzen.

Key Facts

Die SCHWARZ-Außenwerbung GmbH ist in Deutschland mit über 23.300 Werbeflächen präsent und Vertragspartnerin von 384 Städten und Gemeinden. Die SCHWARZ-AW erwirtschaftete in 2009 einen Bruttoumsatz in Höhe von 28 Mio€ und gehört zu den führenden Anbietern von Plakatwerbung. Es bestehen 6 Regionalniederlassungen um den Vetragspartnern vor Ort einen optimalen Service bieten zu können.